Es besteht eine starke Korrelation zwischen dem Geräuschpegel von elektrischen Aktuatoren und der Produktqualität, aber es gilt nicht die absolute Regel, dass "je leiser der Aktuator, desto besser die Qualität". Die Kernlogik ist wie folgt: Hochwertige Aktuatoren weisen Geräuscheigenschaften von "stabiler Steuerbarkeit und klarer Quelle" auf; im Gegensatz dazu gehen die Geräusche von minderwertigen Aktuatoren oft mit Problemen wie anormalen Vibrationen und Komponentenverschleiß einher, die direkte Signale für eine Verschlechterung der Produktleistung sind und als wichtige Warnindikatoren für die Qualitätsbeurteilung dienen können.
Das Betriebsgeräusch von Aktuatoren kann in zwei Kategorien unterteilt werden: normales inhärentes Geräusch und anomales Fehlergeräusch. Davon ist nur das anomale Geräusch die Kernbasis für die Qualitätsminderung. Im Folgenden wird eine differenzierte Analyse von hochwertigen und minderwertigen Aktuatoren aus der Perspektive der Geräuscheigenschaften in Kombination mit Produktdesign, Handwerkskunst und Gesamtlebenszyklusleistung durchgeführt:
Das normale Betriebsgeräusch von hochwertigen Aktuatoren stammt aus inhärenten Designquellen wie elektromagnetischer Motorvibration, Getriebeverzahnung und mechanischer Reibung der Gewindespindel. Sein Kernmerkmal ist "gering und stabil", und der Geräuschpegel ist stark auf die Designparameter abgestimmt. Die spezifische Leistung ist wie folgt:
- Grundgeräusch wird durch die Bearbeitungspräzision bestimmt: Hochpräzise Zahnräder, die Zahnradschleiftechnologie verwenden, Kugelumlaufspindeln (im Vergleich zu Trapezgewindespindeln) und hochwertige Lager, kombiniert mit einer strengen Toleranzkontrolle bei der Montage, können die Reibungsgeräusche während des Eingriffs und der Übertragung erheblich reduzieren und so die Grundlage für geringe Geräusche schaffen;
- Aktives Geräuschreduzierungsdesign spiegelt F&E- und Qualitätskontrollfähigkeiten wider: Durch gezielte Designs wie Motorstoßdämpfer, Getriebe-Schalldämmhauben, Langzeit-Schmiersysteme für Gewindespindeln und elektromagnetische Abschirmung wird eine aktive Geräuschkontrolle erreicht. Das konventionelle Betriebsgeräusch wird normalerweise stabil bei 45~60 dB gehalten (entspricht der Lautstärke in einem Büroumfeld) ohne scharfe, anormale Geräusche;
- Starke Geräuschstabilität über den gesamten Lebenszyklus: Unter Nennbetriebsbedingungen (z. B. 100.000 Aktionszyklen) nimmt der Geräuschpegel nicht plötzlich zu, sondern zeigt nur einen langsamen Abnahmetrend mit normalem Verschleiß und weist eine klare Geräuschdämpfungskurve auf, wodurch die Leistungsverschlechterung vorhersehbar und kontrollierbar wird.
Das Kernmerkmal des Geräusches in minderwertigen Aktuatoren ist "hoch und ungeordnet", und Geräuschanomalien sind direkt mit der Leistungsverschlechterung verbunden. Die spezifische Leistung ist wie folgt:
- Fehleranormale Geräusche sind direkt mit dem Ausfall verbunden: "Schlaggeräusche", die durch Zahnradbruch verursacht werden, "anomales Brummen", das durch Lagerschäden ausgelöst wird, "Klappergeräusche" aufgrund von losen Komponenten usw. sind allesamt direkte Signale für den Ausfall von Kernaktuatorkomponenten, die leicht zu Geräteausfällen führen und die Wartungskosten und Produktionsunterbrechungsrisiken in industriellen Szenarien erheblich erhöhen;
- Mangelnde Handwerkskunst und Qualitätskontrolle führen zu unkontrollierbaren Geräuschen: Aufgrund unzureichender Bearbeitungspräzision von Kernkomponenten wie Zahnrädern und Gewindespindeln, übermäßigen Montagetoleranzen und Mängeln im Schmiersystemdesign ist das inhärente Betriebsgeräusch selbst auf einem hohen Niveau, und es gibt keine wirksamen Geräuschreduzierungsmaßnahmen, was zu großen und unregelmäßigen Geräuschschwankungen während des Betriebs führt.
Um das Erscheinungsbild von "Stille" zu erreichen, setzen einige Hersteller unvernünftige Mittel ein, wie z. B. die Reduzierung der Motorleistung und die Erhöhung des Übertragungswiderstands, um Geräusche gewaltsam zu unterdrücken. Obwohl kurzfristig eine Geräuschreduzierung erreicht werden kann, führt dies zu einer Verschlechterung der Kernaktuatorleistung: unzureichendes Ausgangsdrehmoment, langsame Reaktionsgeschwindigkeit und starke Wärmeentwicklung. In industriellen Hochlast-Szenarien (z. B. beim Umschalten von Ventilen) ist es wahrscheinlicher, dass es durch Überlastung oder Überhitzung beschädigt wird.
Im Wesentlichen ist die Designlogik von hochwertigen Aktuatoren "die Geräusche zu minimieren, unter der Voraussetzung, dass die Kernleistungsindikatoren wie Nenndrehmoment, Einstellpräzision und Reaktionsgeschwindigkeit den Standards entsprechen". Bei der Beurteilung der Aktuatorqualität ist es notwendig, die "Nur-Stille-Theorie" zu vermeiden und sich darauf zu konzentrieren, die Übereinstimmung zwischen der leisen Leistung und der Kernleistung zu überprüfen – Stille ist nur ein Bonusartikel, und die Erfüllung der Kernleistungsstandards ist die grundlegende Qualitätsgarantie.
Der Geräuschpegel von elektrischen Aktuatoren ist eine wichtige Referenzdimension für die Bewertung der Produktqualität, kann aber nicht als alleiniger Beurteilungsstandard verwendet werden. In Kombination mit den tatsächlichen Anforderungen industrieller Szenarien lassen sich die Kernmerkmale hochwertiger Aktuatoren wie folgt zusammenfassen: geringes und stabiles Betriebsgeräusch ohne anomale Geräusche; geringe Geräuschvariationsbreite während des gesamten Lebenszyklus und unter rauen Arbeitsbedingungen (z. B. hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und staubige Umgebungen); und Geräuschkontrollmaßnahmen opfern keine Kernleistung, wodurch die kontinuierliche Erfüllung der Anforderungen an einen stabilen Betrieb der industriellen Produktion ermöglicht wird.

