In der nordamerikanischen Upstream-Öl- und Gasförderung machen die Wartungskosten für Automatisierungsausrüstung vor Ort oft einen erheblichen Teil des Betriebsbudgets aus. Ölfeldeinrichtungen sind nicht nur extremen Umweltbedingungen ausgesetzt, sondern auch ständig verschiedenen brennbaren Gasen. Herkömmliche elektrische Aktuatoren sind aufgrund unzureichender Gehäusedichtungen oder mangelnder Explosionsschutzklassen anfällig für Korrosion interner Komponenten, Kurzschlüsse oder Flammenschutzversagen. Dies zwingt Ingenieurteams zu häufigen Wartungsarbeiten und Geräteersetzungen vor Ort. Folglich ist die Reduzierung der Systemwartungsfrequenz für die Flüssigkeitssteuerung in explosionsgefährdeten Bereichen zu einer kritischen technischen Anforderung für Öl- und Gasunternehmen geworden, die Kosten senken und die Effizienz steigern wollen.
Um den Schmerzpunkt der häufigen Wartung zu beheben, muss die Auswahl eines explosionsgeschützten elektrischen Aktuators auf maßgeblichen internationalen und regionalen Parametern beruhen. Professionelle Vierteldreh-Elektroaktuatoren halten sich strikt an internationale Explosionsschutzstandards und erreichen die Ex db h IIC T4 Gb-Zertifizierung. Dieser Parameter schreibt vor, dass die maximal zulässige Oberflächentemperatur des Aktuators streng auf unter 135 °C (T4-Temperaturgruppe) begrenzt ist. Darüber hinaus muss die Ausrüstung für den nordamerikanischen Markt die CSA-Explosionsschutzklasse Klasse 1, Division 1, Gruppen C und D T5/T6 aufweisen. Diese strengen Parameter bestätigen, dass die Ausrüstung in über 90 % der explosionsfähigen Gasatmosphären sicher und langlebig betrieben werden kann, wodurch die durch elektrische Funken verursachten Schäden an der Ausrüstung drastisch reduziert werden.
Über die elektrischen Explosionsschutz-Zertifizierungen hinaus ist die physische Struktur des Aktuators ebenso zentral für die Reduzierung der Wartungsfrequenzen. Hochwertige explosionsgeschützte Aktuatoren verwenden ein hochfestes Gehäuse aus Aluminiumdruckgusslegierung, gepaart mit einer runden Nahtzugabe zur Anpassung der flammhemmenden Verbindung. Dieses Design ermöglicht es dem robusten Gehäuse, dem hohen Druck, der durch eine interne Explosion verursacht wird, ohne Beschädigung standzuhalten. Gleichzeitig ist die Ausrüstung standardmäßig mit der Schutzklasse IP68 ausgestattet und wird durch eine Entfeuchterheizung ergänzt. Dies isoliert grundlegend das Eindringen von Regen, Schnee, Feuchtigkeit und Staub von außen und bietet eine wirklich langlebige, wartungsfreie Lösung für Midstream- und Upstream-Öl- und Gaspipelines.

